ASC-Zertifizierung

Über die ASC-Zertifizierung

Zuverlässige Standards

Da der ASC Mitglied der Organisation „International Social and Environmental Accreditation and Labelling“ (ISEAL) ist, entsprechen seine Verfahrensweisen den Anforderungen an glaubwürdige Standardsetzung. Die ASC-Standards wurden im Einklang mit den „Codes of Good Practice“ von ISEAL entwickelt und entsprechen somit den Anforderungen für inklusive, transparente Standardsetzung.

Zertifizierungsverfahren

Das Zertifizierungsverfahren des ASC spiegelt seine Werte der Offenheit, Inklusivität und Transparenz wider.

Und so läuft das Zertifizierungsverfahren ab:

  • Der Zuchtbetrieb schließt einen Vertrag mit einem unabhängigen Zertifizierer.
  • Der Zertifizierer hilft der Farm bei der Vorbereitung auf die Betriebsprüfung.
  • Die Betriebsprüfung wird auf der ASC-Website mindestens 30 Tage vorher öffentlich angekündigt, damit die Beteiligten relevante Daten usw. beitragen können.
  • Bei der Betriebsprüfung wird die Einhaltung sowohl der technischen als auch der sozialen Vorgaben bewertet, wofür unterschiedliche Sachkenntnisse erforderlich sind. Das Prüfteam besteht üblicherweise aus zwei Prüfern, um diesem Umstand gerecht zu werden.
  • Die Betriebsprüfung bewertet die Verwaltung des Zuchtbetriebs (schriftliche Aufzeichnungen, Rechnungen, Quittungen usw.).
  • Der Prüfer überzeugt sich in der Praxis durch Blickkontrolle und Befragung von Führungskräften und Mitarbeitern davon, dass der Betrieb gut geführt wird.

Das Prüfteam erstellt einen vorläufigen Bericht, in dem alle größeren und kleineren Mängel bei der Einhaltung der Vorgaben festgehalten werden, die der Betrieb noch beheben muss. Beide Parteien vereinbaren dann für die einzelnen Problempunkte zeitgebundene Verbesserungspläne.

Erfolgreiche Einhaltung der Standards

Wenn alle größeren Mängel behoben sind und Verbesserungspläne für die kleineren Probleme vereinbart wurden, trifft der Zertifizierer die Entscheidung darüber, ob der Zuchtbetrieb den ASC-Standard einhält oder nicht. Der vorläufige Report wird auf der ASC-Website für mindestens zehn Tage zur öffentlichen Beratung zur Verfügung gestellt, damit die Beteiligten Rückmeldungen dazu geben können.

Der Zertifizierer erstellt einen Abschlussbericht, in den alle Erkenntnisse der Betriebsprüfung und die Beiträge aus den Beratungen einfließen. Dieser Bericht hält fest, ob die Farm zertifiziert ist oder (noch) nicht.

Das Zuchtbetriebszertifikat des ASC wird vom Zertifizierer ausgestellt und ist für drei Jahre gültig. Die Betriebe werden jährlich einer „Überwachungsprüfung“ unterzogen, die eine Risikoanalyse erstellt, bei der die Verbesserungspläne und eine stichprobenartige Untersuchung der Einhaltung der Anforderungen im Mittelpunkt stehen.

Zur Überprüfung der Einhaltung den sozialen Anforderungen des ASC gehören Gespräche mit Betriebsmitarbeitern, Anwohnern und anderen relevanten Beteiligten.

Wer darf nach den ASC-Standards prüfen?

Zertifizierer müssen ein bestimmtes Anforderungsniveau erreichen und die Betriebsprüfungen der Farmen so vornehmen, wie es in den ASC-Anforderungen für Zertifizierung und Akkreditierung von Zuchtbetrieben festgelegt ist. Prüfer müssen außerdem eine ASC-Standardschulung absolvieren, zu der eine obligatorische Prüfung ihrer Kenntnisse gehört, die sie bestehen müssen. Prüfer müssen außerdem eine ASC-Standardschulung absolvieren, zu der eine obligatorische Prüfung ihrer Kenntnisse gehört, die sie bestehen müssen. Prüfer müssen außerdem eine ASC-Standardschulung absolvieren, zu der eine obligatorische Prüfung ihrer Kenntnisse gehört, die sie bestehen müssen.

Die Zertifizierungsunternehmen und die von ihnen beschäftigten Prüfer sind vom ASC unabhängig. Die eigentliche Bezeichnung für Zertifizierungsunternehmen ist „Conformity Assessment Body” („Einhaltungsbewertungsgremium“, CAB), manchmal werden sie auch „Zertifizierer“ oder „Zertifizierungsgremium“ genannt. Diese Gremien müssen einem anderen unabhängigen Unternehmen gegenüber („Accreditation Services International“, ASI) nachweisen, dass sie über die Kompetenz verfügen, Prüfungen vorzunehmen. ASI wird als „Akkreditierungsgremium“ bezeichnet und „akkreditiert“ ein CAB, wenn es seine Kenntnis der ASC-Anforderungen für Zertifizierung und Akkreditierung von Zuchtbetrieben nachgewiesen hat. Nach der Akkreditierung werden CABs von ASI überwacht, um die fortgesetzte Einhaltung der ASC-Anforderungen bei ihrer Arbeit sicherzustellen.

 “Chain of Custody” und Rückverfolgbarkeit

Wenn sie zertifiziert sind, dürfen Zuchtbetriebe ihre Produkte als „ASC-zertifiziert“ verkaufen. Damit dies nur behauptet bzw. das ASC-Siegel nur dann verwendet wird, wenn es den Tatsachen entspricht, müssen Systeme bestehen, die Rückverfolgbarkeit garantieren. Zertifizierte Produkte werden mithilfe der „Chain of Custody“-Zertifizierung (CoC) durch die Lieferkette verfolgt. Jedes Unternehmen, das entlang der Lieferkette mit dem Produkt in Berührung kommt, muss über ein gültiges CoC-Zertifikat verfügen. Nur dann darf das Produkt das ASC-Siegel tragen. Um die CoC-Zertifizierung zu erlangen, muss jedes Unternehmen in der Lieferkette strenge Anforderungen erfüllen und über Systeme zur Rückverfolgung verfügen, damit sichergestellt ist, dass keine Vermischungen oder Vertauschungen von Produkten stattfinden können. Dadurch wird garantiert, dass das Produkt unter Einhaltung der zuverlässigen Standards des ASC für verantwortungsvolle Aquakultur erzeugt wurde.
 

FAQ   |   Kontakt   |   Links